Wöchentliches Corona-Gebet

Wöchentliches Corona-Gebet

13.02.2021 - 14:56:46

Anfangs täglich und jetzt wöchentlich veröffentlich Pastor Grulke seit März diesen Jahres zum Corona-Glockenläuten um 18 Uhr ein Gebet, welches hier auch aktualisiert wird.
Dazu kann man sich zudem in den verschiedenen Sozialen Netzwerken anmelden. Eine schöne Aktion im Sinne der Nächstenliebe.
 

Glockengebet, Samstag, 20. Februar 2021:

Heute mit dem Februar-Monatslied der Nordkirchen-Popularmusik

mit einem anschließenden Gebet

Jenseits von Ebbe und Flut – Text und Melodie: Lukas Klette

https://www.monatslied.de/de/Lieder.php?L=2532

 

1. Lang nicht an Land. Nebelschwaden. 

Zum höchsten Rand ungeladen. 

Kompass auf Nord: Heimathafen. 

Mann über Bord, eingeschlafen.

 

Refrain:

Wird alles irgendwann gut, 

jenseits von Ebbe und Flut? 

Dringt durch den Nebel schon Licht? 

Fürchte Dich nicht.

 

2. Anfang voll Glück. Leinen fallen. 

Nie mehr zurück! Korken knallen.

Ende der Welt. Heimwehklagen.

Hoffnung zerschellt, fortgetragen.

 

Refrain:

Wird alles irgendwann gut, 

jenseits von Ebbe und Flut? 

Dringt durch den Nebel schon Licht? 

Fürchte Dich nicht.

 

Gebet zu „Jenseits von Ebbe und Flut“ / Sara Burghoff

 

Mein Leben – ein Stolpern. Mich-verlieren und Nicht-mehr-finden.

Mühsam aufstehen. In-die-Knie-gehen. Und manchmal Liegen-bleiben.

Langsam treib ich in den Abgrund auf das Bodenlose zu.

Ruf ich dich: Kannst du mich halten? Denn dann fürchte ich mich nicht.

 

Mein Leben – planlos Irren. Und auch mal grandios Scheitern.

Scherbenhaufen, die kein Glück bringen. Narben, die davon erzählen.

Schuldgefühl, das an mir nagt und Erinnerung, die weh tut.

Ruf ich dich: Kannst du mich heilen? Denn dann fürchte ich mich nicht.

 

Eine winzig kleine Spanne gibst du mir im Meer der Zeit.

Gezählte Tage. Lichtmomente. Schattenseiten. Dunkelheit.

Und ich sehne mich nach Heimat, nach der großen, lauten Stadt.

Hoffe, du bringst mich nach Hause. Denn dann fürchte ich mich nicht.

 

Gott, du bist heute, du bist morgen, du bist immer schon gewesen.

Auf dich möchte ich vertrauen. Denn dann fürchte ich mich nicht. AMEN!